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Outlook-Autoreply
Automatische Abwesenheitsnotizen mit dem Abwesenheits-Assistenten
Benutzer von Outlook in Verbindung mit dem DESY-Exchange-Server oder des Webmail-Zuganges webmail.desy.de auf diesen Server können die automatische Abwesenheitsnotiz einrichten, die auch an Adressaten außerhalb von DESY übermittelt wird. Nach Aktivierung des Abwesenheits-Assistenten erhalten die Absender eingehender E-Mails einmalig innerhalb des Abwesenheitszeitraumes eine E-Mail-Benachrichtigung mit dem von Ihnen vorkonfigurierten Text.
Die DESY-IT-Gruppe empfiehlt ausdrücklich, den Abwesenheits-Assistenten nicht zu benutzen, da seine Verwendung zu Problemen und unerwünschten Effekten und Belästigungen führen kann.
Die automatischen Nachrichten würden beispielsweise auch an die Versender unerwünschter Werbung (Spam) gehen und "verraten", dass Ihre DESY-Empfängeradresse existiert und genutzt wird. Dies führt zu erheblich häufigeren Kontakten durch die Versender von unerwünschter Werbung.
Im Folgenden ein Auszug aus der Webseite http://cert.uni-stuttgart.de/ticker/article.php?mid=882 der Universität Stuttgart, der einige weitere Probleme bei der Verwendung von Abwesenheitsnotizen aufzeigt.
Urlaubsbenachrichtigungen und unerwünschte NebeneffekteViele Nutzer aktivieren in der Urlaubszeit Urlaubsbenachrichtigungen (out of office notifications). Dies ist nicht immer sinnvoll und kann zu erheblichen Problemen führen. Es gibt zwei unterschiedliche Aspekte bei Urlaubsbenachrichtigungen, die problematisch sind:
Preisgabe wertvoller InformationTypische Urlaubsbenachrichtigungen enthalten folgende Information:
Die Tatsache, daß häufig nur Durchwahlen von vertretenden Kollegen ohne die vollständige Rufnummer gennant werden, läßt darauf schließen, daß vielen Leuten, die diese Benachrichtigungen aktivieren, nicht klar ist, daß diese auch für Nachrichten verschickt werden, die aus dem Internet kommen und somit auch an Adressen gehen, die nicht Mitarbeitern derselben Firma gehören. In manchen Bereichen (z.B. technischer Support) sind direkte Durchwahlnummern (und auch E-Mail-Adressen) schützenswert, da sonst Kunden das Dispatching umgehen. Wenn jemand in Urlaub ist, kann mit einiger Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, daß seine Privatwohnung leersteht. Falls auch noch Namen und Telefonnummern von Kollegen bekannt sind, kann dies das social engineering zur Vorbereitung krimineller Aktivitäten (beispielsweise eines Einbruchs) erheblich erleichtern. Dies wäre alles nicht so kritisch, wenn die Urlaubsbenachrichtigungen nur an den Listenbetreiber verschickt würden. Dies ist jedoch viel zu häufig nicht der Fall, wie der nächste Abschnitt zeigt. Fehlerhafte Erzeugung der AntwortenDrei wesentliche Punkte werden von bestimmter Mail-Software im Bereich von Urlaubsbenachrichtigungen nicht so gehandhabt, wie es für einen reibungslosen Betrieb wünschenswert wäre:
Die Probleme dieser Software rühren vermutlich daher, daß diese ursprünglich in einem Umfeld entwickelt wurden, in dem es die Unterscheidung zwischen Umschlag und Kopfzeile nicht gab, weswegen der envelope sender bei der notwendigen Konvertierung häufig einfach verworfen wird. Gegenmaßnahmen
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